Ich habe einen privaten Samenspender gesucht und gefunden
Gastbeitrag,  Mama werden,  Solomamas

“Ich wollte, dass mein Kind in dem Wissen aufwächst, wer sein Vater ist.” Gastbeitrag von Luisa, die ihre Tochter mithilfe eines privaten Samenspenders bekommen hat

Es muss nicht immer der Gang zur Samenbank und ins Kinderwunschzentrum sein, wenn du ohne Partner schwanger werden möchtest. Immer mehr Frauen entscheiden sich für einen privaten Samenspender, der über ganz verschiedene Wege rekrutiert werden kann.

Luisa hat hierfür die Plattform familyship genutzt, auf der sie den biologischen Vater ihrer heute 2,5-jährigen Tochter kennenlernte. Ganz offen spricht sie über den (vermeintlichen) Druck, einen Partner finden zu müssen, über ihren Kinderwunsch und darüber, welche Vorteile ein privater Samenspender und eine erweiterte Familie mit Halbgeschwistern ihrer Tochter haben kann.


FAST FACTS

Name: Luisa (35) ; du kannst ihr hier auf Instagram folgen
Wunschkind: Tochter, 2,5 Jahre
Zu Hause in: Berlin
Schwanger durch: Heiminsemination mit privatem Spender
Geklappt hat es…: nach 2 Heiminseminationen innerhalb eines einzigen Zyklus’


Das sind die Rechte eines privaten Samenspenders

So habe ich meinen privaten Samenspender gefunden

Mir ist es unangenehm, dass es kein Wunsch von mir ist, einen Partner zu haben

Ich habe als Kind schon immer gesagt “Ich will mal ein Kind, aber keinen Mann!”. Das war irgendwie immer mein Plan. Soviel zum Thema, ob ich ein traditionelles Familienbild im Kopf hatte …

Luisa hat eine Tochter von einem privaten Samenspender
Luisa hat sich für einen Privatspender entschieden, den ihre Tochter immer sehen kann, wenn sie möchte. 

Beim Älterwerden habe ich mir erfolgreich eingeredet, dass ich eigentlich gar keine Kinder haben will; zum einen, weil ich keinen Partner hatte und das auch gar nicht mein Ziel war, zum anderen gab es in meinem Leben so viele Umwege, dass ich dachte, mich als Mama könne man keinem Kind antun.

Dieses Partnerthema ist mir tatsächlich auch unangenehm. Ich fühle mich damit immer ein wenig besonders, aber nicht im positiven Sinne. Schließlich ist es das „Normale“, dass man einen Partner möchte und es scheint auch das „Normale, sich für sein Kind eine klassische Familie zu wünschen. Zumindest ist es das, was die meisten Leute anstreben und ich eben so gar nicht. Das ist einfach nicht mein Weg.

Tatsächlich war es bei mir noch nie anders. Ich habe noch nie gedacht, ich hätte jetzt supergerne einen Partner. Es gab Zeiten, da habe ich gedacht, ich muss es doch, ich muss das doch auch wollen und ich muss jetzt mal jemanden finden.

Aber das war immer nur ein vermeintlicher Druck von außen, den mir an sich keiner aktiv gemacht. Wenn ich mich mit irgendjemandem treffe oder auch in Gruppen, dann kommen meist alle mit Partner. Nicht, dass ich es mir wünschen würde, aber ich würde mir wünschen, dass ich ohne nicht so einen gesonderten Status hätte.

Vielleicht empfinden das andere gar nicht so, aber ich habe das Gefühl, dass ich einfach anders, „komisch“ bin, weil ich gar nicht den Wunsch habe, einen Partner zu finden.

Da habe ich gedacht: Bäm! Ich will ein Kind. Jetzt.

Lange habe ich in der Einzelfall- und Familienhilfe gearbeitet und dort u.a. ein Kind betreut, das aus der Familie genommen werden musste. Das kleine Mädchen musste dann sehr kurzfristig und sehr intensiv von einem Team betreut werden, zu dem unter anderem auch ich gehörte.

Während der Betreuung kam irgendwann der Gedanke: Bäm! Ich will ein Kind. Jetzt. Mir wurde klar, dass ich mir jahrelang nur vorgemacht habe, kein Kind zu wollen und dass ich ohne nie glücklich, nie „komplett“ sein würde.

Ich hatte mit meinem besten Freund, der auch keine Freundin hatte, immer schon ein bisschen rumgeblödelt “Wir können das ja zusammen machen”. Der wollte aber eigentlich immer schon ein bisschen mehr von mir, woran das „Projekt“ letztlich auch mit gescheitert ist.

Es gab viele Diskussionen, denn wir hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen. Ich wollte z.B. nicht mit ihm schlafen, aber alles andere war für ihn keine Option. Und das war wiederum für mich keine Option.

Im Rahmen dieser Entscheidungsfindung ist noch einiges vorgefallen, und dann haben wir uns ziemlich gestritten. Das hat unsere Freundschaft ganz schön auf die Probe gestellt.

LUISA IM PODCAST VON BAYERN 2

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Mir war wichtig, dass das Kind Kontakt haben kann, wann immer es möchte

Auf der Suche nach anderen Möglichkeiten fiel der Begriff Co-Parenting. Ich habe mich da ein bisschen schlau gemacht und bin auf die Plattform familyship gekommen, wo es genau darum geht, den richtigen „Partner“ für das „Projekt Kind“ zu finden. Dort kann man auch angeben, was man möchte, also etwa nur eine Spende ohne weiteren Kontakt, Vater mit Vaterfunktion, Vater mit Onkelfunktion etc.

Über diese Plattform habe ich mit ein paar Männern geschrieben, mich dann auch mal mit einem getroffen. Mir war an sich relativ egal, wer es ist, ich wollte nur, dass er gesund ist und dass es kein farbiger Mann ist. Und mir war ganz wichtig, dass alle Rechte bei mir liegen, der Mann umgekehrt keine Pflichten hat, aber dass das Kind Kontakt haben kann, wann immer es möchte. Dass das Kind in dem Wissen aufwächst, wer sein Vater ist. Wenn meine Tochter ihn irgendwann Papa nennen will, ist das ihre Entscheidung. Ich rede über ihn mit seinem Vornamen bzw. sage „dein Vater“.

METHODEN DER PRIVATEN SPENDE

Bevor es zur Sache geht, muss das Timing stimmen. Es kann dich ein bisschen sicherer machen, wenn du deinen Eisprung schon Wochen vor dem Akt gut kennst, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wann du fruchtbar bist. Am besten treffen sich du und der Spender kurz vor deiner Ovulation, um die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen. Auch möglich: mehrere Versuche hintereinander, entweder an einem Tag (wenn der Mann kann) oder an mehreren um deinen Eisprung herum.

  • Natürliche Methode: Du und der Samenspender, ihr habt Sex miteinander
  • Verkürzte Methode: Der Spender masturbiert und dringt in dich ein, kurz bevor er ejakuliert
  • Bechermethode, auch bekannt als “Heiminsemination”: Der Spender ejakuliert in einen Becher, die Samenflüssigkeit wird mit einer Plastikspritze aufgezogen oder in eine Inseminationskappe (bzw. Menstruationstasse) gefüllt und in die Vagina, möglichst nah an den Muttermund gespritzt bzw. platziert.
  • Kinderwunschklinik: Mit einem privaten Samenspender kannst du dich auch in einer Kinderwunschkliniken behandeln lassen, etwa wenn das Sperma nicht überragend ist, wenn dir die “professionelle” Behandlung lieber ist oder – nicht ganz unwichtig – wenn der Spender ins DIMDI eingetragen werden soll und somit keine Gefahr für ihn besteht, dass er unterhaltspflichtig wird. Umgekehrt kann er auch keinerlei Rechte am Kind beantragen.

Mit dem ersten Mann, mit dem ich mich ein paar Mal getroffen habe, stimmte letztlich die Chemie einfach nicht. Erst war ich sehr frustriert, weil ich dachte, jetzt geht die Suche wieder von vorne los. Ging sie natürlich auch, aber dann bin ich schnell auf den jetzigen Vater meiner Tochter gestoßen und wir waren uns von Anfang an sehr sympathisch. Wir haben uns zwei oder drei Mal getroffen und er konnte auch total mitgehen damit, wie ich mir das alles vorstelle.

Und dann ging es schnell. Im Juli, da war ich 32 Jahre alt, war der starke Wunsch da, jetzt Mama zu werden. Im Oktober habe ich den biologischen Vater meiner Tochter getroffen, dann haben wir es einen Zyklus lang mit zwei Inseminationen zu Hause probiert. Und Ende November war ich bereits schwanger!

An meinem 33. Geburtstag, Ende Januar, äußerte die Frauenärztin zum ersten Mal die Vermutung, dass es ein Mädchen wird. Nicht, dass es für mich eine Überraschung war, ich hatte diesen Test in der Hand und wusste, es ist ein Mädchen, aber da war dann sozusagen die Bestätigung.

Ich dachte, meine Familie zeigt mir den Vogel

Es gab auf jeden Fall Ängste, Zweifel und Sorgen. Ich habe eine chronische Erkrankung, Multiple Sklerose. Mir geht es gut. Mir geht es seit 12 Jahren gut, die Ärzte sprechen von einem sehr guten Verlauf. Aber trotzdem gibt es keine Garantie, dass das auch so bleibt.

Und ich hatte natürlich Angst: Wie wird es sich entwickeln, was passiert mit dem Kind? Schaffe ich das, bin ich überhaupt in der Lage, ein Kind großzuziehen? Diese Verantwortung zu haben: was ist, wenn etwas passiert? Auch finanziell, weil klar war, der Vater wird keinen Unterhalt zahlen.

Ich habe mit meiner Familie darüber geredet und habe eigentlich gedacht, die zeigen mir alle den Vogel. Aber genau das Gegenteil war der Fall.

Sie haben einstimmig gesagt, sie finden es toll, und wenn das mein Weg ist, dann ist das mein Weg. Ich muss ihn nicht alleine gehen und es wird immer Unterstützung da sein. Ich habe noch zwei Schwestern, die beide selber einen sehr komplizierten Weg zum Kinderkriegen hatten und wissen, wie sich Kinderwunsch anfühlt und wie es ist, dann ein Kind zu haben.

Von daher war von Anfang an sehr viel Unterstützung da.

Meine eine Schwester war auch beim Schwangerschaftstest dabei. Eigentlich war sogar der Plan, dass sie mit zur Geburt kommt, das hat dann aber nicht geklappt, weil sie an dem Tag erst aus dem Urlaub kam. Stattdessen war meine Mutter dabei und meine Schwester ist dann abends quasi von der Autobahn in den Kreißsaal gekommen; da war die Kleine gerade geschlüpft, vielleicht eine Minute alt.

Bei privaten Spendern ist es natürlich ein Risiko, was beide Seiten eingehen

Ich habe mich übrigens deswegen für einen privaten Spender entschieden, weil ich das mit der Samenbank gar nicht wusste. Ich war noch auf dem Stand, dass das in Deutschland illegal ist und ich für eine Behandlung ins Ausland gehen müsste.

Allerdings weiß ich auch nicht, ob ich es anders gemacht hätte, wenn ich es gewusst hätte. Bei privaten Spendern ist es natürlich ein Risiko, was beide Seiten eingehen. Aber mir war es schon wichtig, dass mein Kind Kontakt zum Vater hat, und deswegen ist diese Entscheidung auch heute noch die richtige.

Mit dem Spender habe ich mich von Anfang an gut verstanden, da war ganz klar eine Sympathie da. Ich habe gesagt, wie ich es mir vorstelle, was für ihn so alles okay war. Ich hatte das Gefühl, ich kann ihm vertrauen, dass er sich an die Vereinbarung hält und offenbar hat er mir auch vertraut. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem ein Risiko war. Aber es gab eine Basis, auf der wir uns das beide vorstellen konnten.

RECHTLICHES ZUR PRIVATEN SAMENSPENDE
Wer ist Vater des Kindes?
Bist du nicht mit einem Mann verheiratet, ist derjenige rechtlich gesehen Vater deines Kindes, dessen Vaterschaft anhand eines Vateschaftstests festgestellt wurde. Das ist bei einer privaten Spende der Samenspender. Eine Anfechtung der Vaterschaft ist nicht möglich, sofern das Kind willentlich durch beide Elternteile, in diesem Fall die Wunschmutter und der Samenspender, entstanden ist.
Welche Rechte hat der biologische Vater?
Wie jeder biologische Vater kann der Spender theoretisch Sorgerechtsansprüche geltend machen, andererseits aber auch zur Unterhaltspflicht herangezogen werden. Sein biologisches Kind, das aus einer privaten Samenspende entstanden ist, ist ihm gegenüber erbberechtigt, und zwar gleichrangig zu allen anderen Kindern, egal ob sie ebenfalls aus einer Samenspende entstanden sind oder ob es sich um seine Kinder handelt, die innerhalb einer Ehe gezeugt wurden.
Kann uns ein Vertrag vor gegenseitigen Forderungen absichern?
Da es sich um einen Vertrag  zwischen der Wunschmutter und dem Spender handelt, können keine Vereinbarungen getroffen werden, die das biologische Kind betreffen. Möchte das Kind z.B. später Unterhalt einklagen, hat es einen Anspruch darauf. Gleiches gilt für das Erbe des biologischen Vaters. Ein weiterer Punkt: Ändert sich die wirtschaftliche Lage der Mutter, sodass sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, kann sie Unterhaltsansprüche gegen den biologischen Vater geltend machen. Ein Vertrag hilft hier also nicht weiter.
Gibt es eine Möglichkeit, den Spender von allen Rechten und Pflichten zu befreien?
Entsteht das Kind nicht per Heiminsemination, sondern in einer Kinderwunschklinik mit dem Samen des privaten Spenders, wird dieser so behandelt, als wäre er Spender von einer Samenbank. Er wird ans DIMDI gemeldet und muss somit weder Unterhalts- noch Erbansprüche fürchten, kann aber auch keine Ansprüche an das von ihm gezeugte Kind stellen. Bisher sind noch nicht alle Kliniken dazu bereit, private Spender anzunehmen. Wer aber z.B. ganz offen dazu steht ist das Münchner Kinderwunschzentrum an der Oper (hier geht’s zu meinem Interview mit Dr. Jörg Puchta).

Es gibt keinen Vertrag zwischen uns. Nur unser Wort

Dieses Risiko besteht natürlich für beide Seiten. Wir haben keinen Vertrag. Dazu habe ich mich anwaltlich auch beraten lassen, es bringt nichts. Als Vater hat er theoretisch Rechte (und Pflichten!), als Kind können Unterhaltsansprüche geltend gemacht werden etc. Selbst wenn wir heute versichern, wir werden davon keinen Gebrauch machen und einer entscheidet sich übermorgen um, dann hat der Vertrag überhaupt keine Bedeutung. Deswegen gibt es den gar nicht erst. Es gibt nur unser Wort.

Ich werde definitiv nie irgendwelche Rechte einfordern, Unterhalt oder ähnliches, auf keinen Fall. Ich werde auch alles daran setzen, dass meine Tochter es nicht tut, werde versuchen, dass sie nicht in eine Situation kommt, in der sie darauf angewiesen ist.

Und selbst wenn sie irgendwann sagt, sie möchte aber Geld, werde ich ihr sagen “Überleg mal, was das für ein großes Geschenk war, was er uns gemacht hat”. Ich werde ihr nie dazu raten. Aber letztendlich kann ich nichts dagegen tun, wenn sie eines Tages den Unterhalt einklagen möchte. Das ist das Risiko des Vaters.

Zwischen ihm und mir ist es sehr freundschaftlich

Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre und 5 Monate und wir stehen in gutem Kontakt mit dem Vater. Wir reden ihn beide mit dem Vornamen an. Ich sage ihr zwar “Das ist dein Vater”, aber das ist natürlich noch nichts, das sie versteht. Von “Papa“ rede ich nicht, obwohl  sie mit dem Begriff Papa eher etwas anfangen könnte. Die Kleine mag ihn sehr und braucht überhaupt keine Anlaufzeit, wenn er hier ist. Dann ist sie sofort bei ihm auf dem Arm, er spielt mit ihr und sie ist total glücklich. Ich höre sie dann immer nur gackern.

Zwischen ihm und mir ist es sehr freundschaftlich. Der Kontakt ist aber eher sporadisch. Er wohnt nicht mehr in Berlin, kommt aber immer mal her, zumal es hier noch drei andere Kinder gibt. Das ist im Schnitt alle zwei, drei Monate, würde ich schätzen. Dazwischen schreiben wir uns gelegentlich über WhatsApp.

Mittlerweile kennen wir auch die anderen Mamas und Kinder. Da gibt es ein kleines Mädchen, die ist 1,5 Jahre jünger. Mit der Mutter war es nett, allerdings denke ich nicht, dass daraus ein großer Kontakt entstehen wird. Es ist aber schön, dass wir uns kennengelernt haben, dass wir wissen, wie wir einander erreichen können.

PRO PRIVATER SPENDERKONTRA PRIVATER SPENDER
  • Keine bzw. nur geringe Kosten
  • Du weißt schon, wie der Spender aussieht und wie er sich gibt
  • Im günstigsten Fall kennst du bereits alle schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme aus seiner Familie
  • Das Kind kann seinen biologischen Vater kennenlernen, wenn dieser zustimmt
  • Finanzielle Unterstützung durch Kindsvater möglich (u.a. Unterhalt)
  • Gemeinsamer Austausch bei Sorgen und Problemen (Spender mit Vaterrolle)
  • Das Kind hat einen (aktiven) Vater (Spender mit Vaterrolle)
  • Vertrauensverhältnis ist bereits aufgebaut (Ex-Freund bzw. langjähriger Bekannter als Spender)
  • Kann er überhaupt Kinder zeugen?
  • Wie gesund ist er wirklich?
  • Gewünschter Grad der Involviertheit des Samenspenders (möchte keinen Kontakt vs. möchte aktiv eine Vaterrolle übernehmen) kann sich ändern
  • (Geringes) Risiko einer Vaterschaftsklage besteht, trotz anderer gemeinsamer Vereinbarung
  • Lange Kennenlernphase, im Falle eines Co-Parenting-Modells (Spender ist “neuer” Bekannter)
  • Die meisten Entscheidungen müssen gemeinsam getroffen werden (Spender mit Vaterrolle)
  • Auch im Falle von zwischenmenschlichen Problemen mit dem Spendervater ist man für mindestens 18 Jahre aneinander gebunden
  • Umzug (z.B. ins Ausland) ist nicht ohne Absprache möglich
  • Mögliche Veränderungen im Verhältnis zum Kind, sobald ein neuer Partner ins Spiel kommt

Für mich ist es ein bisschen Patchwork 2.0

Mit der anderen Familie, das sind zwei Mamas, ist eine richtige Freundschaft entstanden. Wir sehen uns oft, der große Sohn ist zwei Monate älter als meine Tochter und die beiden sind ein richtiges Gespann. Der Kleine ist kurz vor Weihnachten geboren.

Ich erkläre meiner Tochter, dass sie und die anderen Kinder den gleichen Vater haben, aber ich spreche nicht von Halbbruder und Halbschwester, sondern sage einfach ihre Namen. Irgendwann, wenn sie etwas älter ist, wird sie darauf schließen, dass es Halbgeschwister sind, das ist auch okay. Mir ist wichtig, sie in keiner Weise anzulügen.

Für mich ist es ein bisschen Patchwork 2.0, wobei ich mich nicht als Familie fühle, sondern als wirklich gute Freunde. Ich freue mich so sehr, wie sich alles entwickelt hat und kann klar sagen: Das war und ist mein Weg!

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