
Hi, ich bin Hanna.
Solomama seit 2017 und ich zeige dir, wie du deinen Kinderwunsch mutig, informiert und mit Herz angehst.
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Als ich 2015 nach einer Samenbank gesucht habe, war meine erste Frage noch ziemlich grundsätzlich:
Welche Samenbank gibt überhaupt Sperma an eine alleinstehende Frau ab?
Heute ist die Liste deutlich länger.
Dafür sind andere Fragen dazugekommen.
Welche Samenbank arbeitet mit meiner Kinderwunschklinik zusammen? Reicht es, wenn bei einem dänischen Spender „Deutschland“ oder „DE-Standard“ steht? Wie viele Familien können denselben Spender nutzen? Brauche ich ICI, IUI-ready oder MOT20? Und warum kostet ein Halm bei einer Bank ein paar hundert Euro, während du bei einer anderen locker vierstellig wirst?
Genau deshalb habe ich diesen Artikel von Grund auf überarbeitet.
Nicht nur die Preise haben sich seit meiner letzten großen Aktualisierung stark verändert. Samenbanken arbeiten inzwischen mit weltweiten Familienlimits, Schwangerschaftsquoten und neuen Preismodellen. Einige deutsche Samenbanken haben ihre Gebühren komplett umgestellt. Gleichzeitig ist die Frage, wie viele Kinder durch einen einzelnen Spender entstehen können, durch mehrere internationale Fälle sehr viel stärker in den Fokus gerückt.
Deshalb möchte ich dir nicht einfach eine Liste mit Samenbanken geben.
Dieser Beitrag soll dir helfen, die richtige Reihenfolge einzuhalten, die Angebote miteinander zu vergleichen und zu verstehen, worauf du achten solltest, bevor du mehrere hundert oder etliche tausend Euro für Spendersamen ausgibst.
Auf einen Blick
Zuletzt vollständig geprüft: August 2026.
Viele Frauen landen bei ihrer ersten Recherche zuerst auf einer Samenbankseite. Schauen sich die Preise an. Schauen sich die Spenderprofile an. Und stellen dann fest, dass sie gar nicht wissen, wonach sie eigentlich suchen sollen.
Das ist kein Wissensproblem. Es ist eine Reihenfolge.
Du kannst Wochen damit verbringen, Spenderprofile zu vergleichen.
Und dann endlich jemanden finden, bei dem für dich vieles passt.
Wenn deine Kinderwunschklinik seine Proben anschließend nicht verwenden kann, war ein ziemlich großer Teil dieser Recherche für die Katz.
Deshalb würde ich heute anders anfangen als damals bei meinem eigenen Kinderwunsch: Nicht zuerst Samenbank und Spender auswählen. Zuerst die Behandlung klären.
Frag deine Kinderwunschklinik oder gynäkologische Praxis:
Und wenn die Samenbank, die später für dich interessant wird, bisher nicht auf der Liste deiner Klinik steht, muss das nicht automatisch das Aus bedeuten. Eine bestehende Kooperation macht die Bestellung meist einfacher. Manche Kliniken prüfen aber auch Proben anderer Samenbanken oder lassen sich dafür zunächst die notwendigen Unterlagen schicken.
Frag deshalb ruhig ausdrücklich: „Könnt ihr grundsätzlich auch Samen einer anderen Samenbank verwenden, wenn die medizinischen und regulatorischen Voraussetzungen stimmen?“
Bei internationalen Samenbanken kannst du dein Behandlungsland auswählen. Cryos zeigt dir beispielsweise Spender beziehungsweise Proben an, die den entsprechenden Länderstandard erfüllen.
Das klingt zunächst eindeutig.
Ist es aber nicht immer.
Cryos weist selbst darauf hin, dass einige deutsche Kliniken strengere Anforderungen stellen als der DE-Standard der Samenbank. Ein Spender kann also grundsätzlich für Deutschland vorgesehen sein und trotzdem nicht die Anforderungen deiner konkreten Klinik erfüllen.
Das Thema betrifft grundsätzlich auch andere ausländische Samenbanken. Entscheidend ist am Ende nicht nur, ob eine Probe für Deutschland angeboten wird, sondern ob deine Klinik den konkreten Spender, die Probenart und die dazugehörige Dokumentation akzeptiert.
Das würde ich vor einer Bestellung ausdrücklich schriftlich abklären.
Denn „für Deutschland geeignet“ bedeutet zunächst, dass die Samenbank die Probe für eine Verwendung in Deutschland vorsieht. Deine Kinderwunschklinik muss trotzdem prüfen, ob der konkrete Spender und die dazugehörige Dokumentation ihre Anforderungen erfüllen.
Dabei geht es nicht nur um die Spermienqualität. Für Spendersamen gelten in Deutschland auch konkrete Vorgaben zu Infektionstests, Dokumentation und Freigabe. Gerade bei importierten Proben kann deshalb entscheidend sein, wann und mit welchem Verfahren der Spender getestet wurde und welche Nachweise der Klinik vorliegen.
Wenn du bereits mehrere Halme gekauft oder für ein Geschwisterkind reserviert hast, hilft dir der Hinweis „DE-Standard“ wenig, wenn deine Klinik die Proben anschließend nicht verwenden kann.
Lass dir vor dem Kauf von deiner Klinik bestätigen, dass sie den konkreten Spender und die gewählte Probenart für deine Behandlung akzeptiert.
Jetzt kommen ein paar Paragrafen.
Nicht, weil du vor deiner ersten Insemination noch nebenbei Familienrecht studieren solltest. Sondern weil einige dieser Regeln ganz konkret beeinflussen, welchen Spender du wählen kannst und welche Möglichkeiten dein Kind später hat.
Seit dem 1. Juli 2018 gilt in Deutschland das Samenspenderregistergesetz, kurz SaRegG.
Es wurde eingeführt, damit Menschen, die durch eine ärztlich unterstützte Befruchtung mit Spendersamen entstanden sind, erfahren können, von wem sie biologisch abstammen.
Dafür führt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM, das bundesweite Samenspenderregister. Die dort hinterlegten Daten werden 110 Jahre gespeichert.
Diesen Punkt finde ich besonders wichtig, weil er häufig verkürzt wiedergegeben wird.
Oft heißt es einfach:
Mit 16 darf ein Spenderkind erfahren, wer sein Spender ist.
Das stimmt nur zur Hälfte.
Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr kann dein Kind den Auskunftsanspruch nur noch selbst geltend machen.
Vorher können die gesetzlichen Vertreter, in der Regel also die Eltern, den Antrag für das Kind stellen. Das BfArM weist darauf hin, dass hierfür eine entsprechende Verstandesreife vorhanden sein sollte. Dein Kind sollte also bereits verstehen können, worum es bei der Frage nach seiner biologischen Herkunft geht.
Das ist für mich mehr als eine juristische Fußnote.
Kinder entwickeln ihre Fragen zur eigenen Entstehung schließlich nicht nach einem gesetzlichen Geburtstagskalender. Manche interessieren sich sehr früh dafür, andere erst als Jugendliche oder Erwachsene, manche vielleicht überhaupt nicht.
Die Möglichkeit sollte trotzdem da sein.
Bei einer ärztlich unterstützten künstlichen Befruchtung innerhalb des gesetzlichen Systems ist die Feststellung des Samenspenders als rechtlicher Vater ausgeschlossen.
Genau das regelt § 1600d Absatz 4 BGB. Das SaRegG verweist ausdrücklich auf diesen Schutz.
Das bedeutet auch: Das Recht deines Kindes, die Identität des Spenders zu erfahren, macht diesen Mann nicht automatisch zum Vater.
Herkunft und rechtliche Elternschaft sind zwei unterschiedliche Dinge.
Für das Samenspenderregister ist nicht entscheidend, dass der Spender aus Deutschland stammt.
Das Gesetz regelt ausdrücklich auch die Verwendung von Samen aus anderen EU-Staaten, EWR-Staaten oder Drittstaaten. Wird dieser Samen bei einer ärztlich unterstützten Behandlung in Deutschland verwendet, muss die behandelnde Einrichtung unter anderem sicherstellen, dass die erforderlichen Spenderdaten an das BfArM übermittelt werden können.
Deshalb kannst du durchaus einen dänischen Spender wählen und trotzdem unter das deutsche Registersystem fallen.
Entscheidend ist nicht nur der Sitz der Samenbank, sondern wo und unter welchen Bedingungen du behandelt wirst.
Lässt du dich nicht in Deutschland behandeln, gelten für die Samenspende die Regeln des jeweiligen Behandlungslandes. Und die können sich deutlich unterscheiden.
In Dänemark kannst du je nach Samenbank und Behandlung zwischen ID-Release- und Non-ID-Release-Spendern wählen. Bei einem Non-ID-Release-Spender bekommt dein Kind später keine identifizierenden Angaben über den Spender von der Samenbank.
Portugal geht einen anderen Weg. Auch alleinstehende Frauen können dort Kinderwunschbehandlungen mit Spendersamen nutzen. Bei aktuellen Spenden ist die Identität des Spenders für das daraus entstandene Kind später grundsätzlich zugänglich. Ab 18 Jahren kann es diese Information beim portugiesischen CNPMA erfragen.
In Spanien ist die Samenspende dagegen grundsätzlich anonym geregelt.
Das ist für deine Entscheidung wichtiger, als es während der Spendersuche vielleicht zunächst wirkt. Denn mit dem Behandlungsland entscheidest du unter Umständen auch darüber, welche Informationen dein Kind viele Jahre später über den Spender erhalten kann.
Und noch etwas solltest du im Hinterkopf behalten: Das deutsche Samenspenderregister greift nicht einfach deshalb, weil du in Deutschland wohnst oder deinen Samen bei einer dänischen Samenbank gekauft hast. Entscheidend ist, ob die Samenspende im Rahmen einer ärztlich unterstützten Behandlung verwendet wird, die unter das deutsche Registersystem fällt.
Wenn eine Behandlung im Ausland für dich infrage kommt, würde ich deshalb nicht nur Klinikpreise und Flugzeiten vergleichen. Schau dir auch an, welche Regeln dort für Spenderidentität, Dokumentation und spätere Auskunft gelten.
Die Vorstellung ist naheliegend: Samen bestellen, nach Hause liefern lassen und dort selbst inseminieren.
Bei Samenbank-Samen funktioniert das seit dem 1. Juli 2018 nicht mehr so einfach.
Das SaRegG erlaubt die Abgabe von Samen für die heterologe Verwendung nur an eine medizinische Versorgungseinrichtung. Auch internationale Samenbanken verlangen für entsprechende Lieferungen eine Klinik, Gewebeeinrichtung oder andere zugelassene medizinische Stelle.
Das bedeutet nicht, dass eine Heiminsemination an sich verboten wäre.
Es bedeutet aber, dass du dir Spendersamen einer regulären Samenbank für eine Behandlung im deutschen System nicht einfach wie ein Paket an deine Privatadresse schicken lässt.
Eine private Samenspende außerhalb einer Samenbank ist wiederum ein anderes Modell mit anderen medizinischen und rechtlichen Fragen.
Diese Frage habe ich in meiner ersten Version dieses Artikels deutlich weniger prominent behandelt.
Heute gehört sie für mich ziemlich weit nach oben.
Denn die Zahl möglicher Halbgeschwister lässt sich nicht allein daraus ableiten, wie oft ein Mann bei einer Samenbank spendet.
Entscheidend ist, für wie viele Familien seine Proben genutzt werden dürfen und ob diese Grenze national oder weltweit gilt.
Und da beginnt bereits die erste kleine Begriffsverwirrung:
Wenn eine Samenbank einen Spender auf 25 Familien begrenzt, bedeutet das nicht automatisch 25 Kinder.
Eine Familie kann mit demselben Spender auch zwei oder drei Geschwisterkinder bekommen. Genau deshalb sprechen viele Samenbanken inzwischen bewusst von einem Familienlimit und nicht von einem Kinderlimit.
In Deutschland gibt es bislang keine gesetzlich festgelegte Obergrenze. Der Arbeitskreis für Donogene Insemination, kurz AKDI, empfiehlt jedoch maximal 15 Familien pro Samenspender. Diese Zahl begegnet dir deshalb auch bei mehreren deutschen Samenbanken in diesem Vergleich.
International wird es unübersichtlicher. Denn neben den jeweiligen Vorgaben eines Landes können Samenbanken zusätzlich eigene weltweite Familienlimits festlegen.
Und genau dieser Unterschied ist wichtig: Ein Spender kann sein Limit in Deutschland noch längst nicht erreicht haben und trotzdem bereits Familien in mehreren anderen Ländern geholfen haben.
Wenn du die Spenderlimits verschiedener Samenbanken vergleichst:
Frag nicht nur: „Wie hoch ist das Limit in Deutschland?“ Frag vor allem: „Wie viele Familien weltweit können diesen Spender nutzen?“
[Mehr dazu: Ein Spender, hunderte Kinder?]
Bei einigen internationalen Samenbanken reicht es inzwischen nicht, einfach einen Halm zu kaufen.
Zusätzlich brauchst du für den jeweiligen Spender eine Schwangerschaftsquote beziehungsweise einen Pregnancy Slot.
Damit reserviert die Samenbank einen Platz innerhalb des regionalen oder nationalen Limits für deine Familie.
Born Donor Bank und Donor Network gehören in diesem Vergleich zu den Anbietern, bei denen du zusätzlich zum Samen einen Pregnancy Slot beziehungsweise eine Schwangerschaftsquote einplanen musst. Eine reine Reservierung von Samenhalmen bedeutet deshalb nicht automatisch, dass du den Spender später auch für eine Behandlung im gewünschten Land nutzen kannst.
Für deinen Preisvergleich ist das wichtig.
Denn wenn eine Samenprobe 1.000 Euro kostet, dazu aber noch mehrere hundert Euro für einen verpflichtenden Familienplatz kommen, dann kostet dich dieser Spender eben nicht 1.000 Euro.
Und genau deshalb werde ich weiter unten nicht nur die einzelnen Halmpreise vergleichen.
Wie schwierig es werden kann, Spenderzahlen über Ländergrenzen hinweg im Blick zu behalten, zeigt auch der aktuelle TP53-Fall. Ein einzelner Spender wurde international eingesetzt, bevor das mit seiner Spende verbundene genetische Risiko vollständig erfasst war.
Genau darum geht es auch in meiner Podcastfolge mit Ella. Wir schauen uns an, wo die Nachverfolgung heute an ihre Grenzen stößt und warum ein Familienlimit nur dann wirklich etwas aussagt, wenn auch klar ist, wer über Länder und Samenbanken hinweg mitzählt.
Podcast · Solomama to Go
Was der aktuelle TP53-Spender-Skandal über Samenbanken und Spenderlimits zeigt
Folge auf Spotify anhörenICI. IUI. RTU. MOT20. ID-Release.
Wenn du zum ersten Mal auf einer Samenbankseite landest, musst du dir einige Begriffe erschließen, bevor Preise überhaupt vergleichbar werden.
Deshalb einmal kurz übersetzt.
Ein Basisprofil enthält meist die grundlegenden Angaben zu einem Spender, etwa Größe, Haarfarbe, Augenfarbe, Blutgruppe, Ausbildung oder Beruf.
Bei einem erweiterten Profil kommen je nach Samenbank deutlich mehr Informationen dazu:
Familien- und Krankengeschichte, Interessen, Hobbys, Charaktereinschätzungen, Kinderfotos, Audioaufnahmen, handschriftliche Nachrichten oder ausführliche Fragebögen.
Wie viel du davon wissen möchtest, ist sehr persönlich.
Manche Frauen lesen jedes Detail. Andere möchten gerade nicht das Gefühl haben, einen Spender nach einer langen Liste persönlicher Eigenschaften zusammenzustellen.
Beides ist in Ordnung.
Bei einem ID-Release-Spender, häufig einfach als offener Spender bezeichnet, kann das entstandene Kind später die Identität des Spenders erfahren.
Das heißt allerdings nicht automatisch:
Das Recht auf Kenntnis der Herkunft ist zunächst genau das: ein Recht auf Informationen über die eigene biologische Abstammung.
Bei einer Behandlung in Deutschland brauchst du einen Spender, dessen Identität innerhalb des deutschen Systems nachvollziehbar bleibt.
ICI steht für intrazervikale Insemination. Dabei wird der Samen in die Vagina beziehungsweise möglichst nah an den Gebärmutterhals eingebracht. Von dort müssen sich die Spermien selbst weiter in Richtung Gebärmutter und Eileiter bewegen.
ICI-Samen wird häufig als ungewaschener Samen bezeichnet. Das bedeutet nicht, dass die Probe völlig unbehandelt eingefroren wird. Sie enthält aber weiterhin Bestandteile der natürlichen Samenflüssigkeit und wurde nicht so aufbereitet wie eine IUI-Probe.
Für eine ICI kann eine solche Probe nach dem Auftauen verwendet werden. Soll ICI-Samen für eine IUI (Insemination) genutzt werden, muss die Kinderwunschklinik ihn nach dem Auftauen zunächst waschen und aufbereiten. Dabei gehen allerdings Spermien verloren, sodass nach der Aufbereitung weniger bewegliche Spermien für die Behandlung zur Verfügung stehen können. Gerade deshalb solltest du vorher mit deiner Klinik klären, welche Ausgangsmenge beziehungsweise MOT sie bei einem ICI-Halm benötigt.
Auch bei einer IVF oder ICSI kann ungewaschener Samen je nach Anbieter und Behandlungsablauf infrage kommen. Dann ist allerdings ebenfalls eine weitere Aufbereitung in der Klinik nötig. Welche Probe deine Klinik bevorzugt, solltest du deshalb vor der Bestellung klären.
Ein günstiger ICI-Halm ist nicht automatisch die günstigere Wahl. Kläre vor dem Kauf, ob deine Klinik ihn akzeptiert, was die Aufbereitung kostet und wie viele bewegliche Spermien danach für deine Behandlung übrig bleiben.
IUI steht für intrauterine Insemination. Dabei bringt die Ärztin oder der Arzt die aufbereiteten Spermien über einen dünnen Katheter direkt in die Gebärmutter ein.
Dafür wurde die Samenprobe bereits gewaschen: Die beweglichen Spermien werden von der Samenflüssigkeit getrennt und für die Behandlung aufbereitet. Die European Sperm Bank bezeichnet solche Einheiten als IUI-ready. Andere Samenbanken verwenden dafür Begriffe wie RTU, Ready to Use. Bei der SpermBank Germany bedeutet RTU beispielsweise ausdrücklich, dass die Probe bereits gewaschen und aufgereinigt wurde und nach dem Auftauen direkt im Kinderwunschzentrum eingesetzt werden kann.
IUI-Proben können je nach Behandlung auch für IVF oder ICSI verwendet werden. Ob deine Klinik dabei noch eine weitere Aufbereitung vornimmt und welche Samenqualität sie bestellen möchte, hängt allerdings vom jeweiligen Behandlungsverfahren ab. Born Donor Bank empfiehlt deshalb ausdrücklich, die benötigte Probenart und Qualität vor dem Kauf mit der behandelnden Klinik abzustimmen.
IUI-ready oder RTU kann zunächst teurer sein, dafür entfällt bei einer IUI gegebenenfalls die Aufbereitung einer ICI-Probe in der Klinik. Vergleiche deshalb Samenpreis und mögliche Laborkosten zusammen.
MOT gibt an, wie viele vorwärtsbewegliche Spermien pro Milliliter in der Probe enthalten sind. MOT20+ bedeutet beispielsweise, dass die Probe mehr als 20 Millionen bewegliche Spermien pro Milliliter enthält.
Damit weißt du aber noch nicht automatisch, wie viele bewegliche Spermien du tatsächlich kaufst.
Dafür brauchst du zusätzlich das Volumen der Probe.
Bei einem 0,5-ml-Halm ergibt sich beispielsweise:
Bei anderen Samenbanken können Volumen, Aufbereitung und garantierte Spermienzahl anders aussehen. Deshalb lassen sich zwei Halme mit derselben MOT-Bezeichnung nicht immer allein anhand dieser einen Zahl vergleichen.
Und dann gibt es Samenbanken, die mit klassischen MOT-Stufen gar nicht arbeiten. Die Berliner Samenbank und die Erlanger Samenbank rechnen beispielsweise mit Proben für eine Behandlung, bei der SEJ Samenbank Berlin wird mit Bundles und einer garantierten Gesamtmenge beweglicher Spermien gearbeitet.
Das ist ein weiterer Grund, warum ich nicht versuchen würde, Samenbanken nur über „MOT20 gegen MOT20“ zu vergleichen. Entscheidend ist, was deine Klinik für einen Behandlungsversuch tatsächlich benötigt.
Und auch die Frage, wie viel MOT du überhaupt brauchst, lässt sich nicht pauschal beantworten.
Die European Sperm Bank empfiehlt für eine IUI beispielsweise MOT20+, während Cryos für eine IUI auch einen IUI-Halm mit MOT10 oder höher nennt. Für IVF und insbesondere ICSI werden häufig deutlich weniger bewegliche Spermien benötigt.
Und jetzt der Teil, der auf keiner Preisliste steht: Ein billiger Halm ist nicht automatisch der günstigere Weg – ein teurer aber auch nicht automatisch der bessere. Es kommt auf die beweglichen Spermien an. Stell dir eine native ICI-Portion mit 2 Millionen beweglichen Spermien in 0,3 ml neben einen MOT-20-Halm mit rund 10 Millionen in 0,5 ml. Für eine einzelne Insemination lässt sich beides verwenden. Nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Versuch klappt, mit mehr beweglichen Spermien statistisch höher – eine Garantie ist es nie.
Wichtig, damit kein falscher Eindruck entsteht: Wenn ich weiter unten günstige Portionen auf eine vergleichbare Spermienmenge hochrechne, heißt das nicht, dass du mehrere Halme kaufen musst. Es ist eine Vergleichsgröße, keine Vorgabe. Wie viele bewegliche Spermien für deine Behandlung sinnvoll sind, entscheidet deine Klinik – das ist individuell und hängt auch vom Verfahren ab: Eine IUI braucht in der Regel mehr als eine ICSI.
Deshalb würde ich deiner Klinik vor der Bestellung eine ziemlich konkrete Frage stellen:
„Wie viele bewegliche Spermien soll die Probe nach dem Auftauen für meine Behandlung mindestens enthalten?“
Mit dieser Antwort kannst du Preise wesentlich sinnvoller vergleichen als nur mit MOT10, MOT20 oder dem Preis eines einzelnen Halms.
Eine niedrigere MOT-Stufe ist nicht automatisch günstiger. Wenn du mehrere Einheiten für einen Versuch brauchst, kann der preiswertere Halm am Ende mehr kosten. Vergleiche deshalb die Kosten pro Behandlung.
Auch der Begriff Exklusivspender kann etwas irreführend sein.
Denn dahinter können zwei sehr unterschiedliche Modelle stecken.
Einige internationale Samenbanken bieten besonders niedrige Familienlimits oder eine regionale beziehungsweise weltweite Exklusivität an.
Beim Donor Network kannst du beispielsweise regionale oder weltweite Exklusivrechte erwerben. Auch die Born Donor Bank bietet besonders niedrige Familienlimits bis hin zu exklusiven Varianten an.
Das kann sehr teuer werden.
Und selbst eine weltweite Exklusivität über eine Samenbank bedeutet natürlich nicht, dass der Mann keine eigenen Kinder haben kann.
Das zweite Modell finde ich für Singlefrauen besonders interessant.
Du hast bereits einen Mann gefunden, der für dich spenden möchte. Vielleicht ist es ein Freund oder jemand aus deinem persönlichen Umfeld.
Du möchtest aber nicht einfach privat zu Hause inseminieren, sondern die Spende medizinisch begleiten und rechtlich möglichst sauber dokumentieren lassen.
Dann kann eine Samenbank deinen bekannten Spender unter bestimmten Voraussetzungen als persönlichen beziehungsweise exklusiven Privatspender aufnehmen.
Die Cryobank München und SpermBank Germany bieten solche Modelle ausdrücklich an. Auch bei der Berliner Samenbank kannst du dich zur Nutzung eines privaten Exklusivspenders beraten lassen. Die SEJ Samenbank Berlin bietet ebenfalls einen Weg für private Spender an.
Wie genau die medizinische Untersuchung, Kryokonservierung, rechtliche Einbindung und spätere Freigabe abläuft, unterscheidet sich allerdings zwischen den Anbietern. Genau deshalb würde ich hier nicht nur Preise vergleichen, sondern mir den Ablauf für den eigenen Spender schriftlich erklären lassen.
Dabei durchläuft dein privater Spender nicht einfach einen einzelnen HIV-Test und darf anschließend loslegen.
Er wird wie ein regulärer Samenspender medizinisch untersucht. Dazu gehören unter anderem die Prüfung der Samenqualität, eine ausführliche Anamnese sowie Blut-, Urin- und weitere Untersuchungen. Die Proben werden fachgerecht kryokonserviert und dokumentiert.
Bei einem dir bekannten Privatspender solltest du die Wartezeit direkt mit der Samenbank klären. Denn hier greifen nicht nur die medizinischen Untersuchungen des Spenders, sondern auch die Vorschriften für die Freigabe seiner Proben.
Die deutsche TPG-Gewebeverordnung sieht für heterolog verwendete Samenzellen grundsätzlich eine Quarantäne von mindestens 180 Tagen und eine anschließende erneute Testung des Spenders vor. Wird die Blutprobe zusätzlich mit einem Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren, kurz NAT, auf HIV, Hepatitis B und Hepatitis C untersucht, kann die erneute Blutprobe unter bestimmten Voraussetzungen entfallen.
Die Cryobank München beschreibt für ihr eigenes Verfahren zusätzlich eine Möglichkeit, Proben nach einer PCR-Testung bereits nach einigen Wochen freizugeben.
Wichtig: Daraus würde ich keine allgemeine Regel für alle deutschen Samenbanken ableiten. Wenn du einen eigenen Spender über eine Samenbank einbinden möchtest, lass dir vorher konkret erklären, welche Untersuchungen dort durchgeführt werden, welche Quarantäne- und Freigaberegeln für deinen Fall gelten und wann du die Proben tatsächlich für deine Behandlung nutzen kannst.
Auch die rechtliche Situation eines bekannten Privatspenders, der über eine Samenbank eingebunden wird, würde ich immer für das konkrete Modell prüfen lassen. Die Cryobank München weist selbst darauf hin, dass beim Exklusivspender rechtlich nicht jede Frage abschließend geklärt ist.
Bei einem dir bekannten Privatspender solltest du die Wartezeit direkt mit der Samenbank klären. Denn hier greifen nicht nur die medizinischen Untersuchungen des Spenders, sondern auch die Vorschriften für die Freigabe seiner Proben.
Die deutsche TPG-Gewebeverordnung sieht für heterolog verwendete Samenzellen grundsätzlich eine Quarantäne von mindestens 180 Tagen und eine anschließende erneute Testung des Spenders vor. Wird die Blutprobe zusätzlich mit einem Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren, kurz NAT, auf HIV, Hepatitis B und Hepatitis C untersucht, kann die erneute Blutprobe unter bestimmten Voraussetzungen entfallen.
Die Cryobank München beschreibt für ihr eigenes Verfahren zusätzlich eine Möglichkeit, Proben nach einer PCR-Testung bereits nach einigen Wochen freizugeben.
Wichtig: Daraus würde ich keine allgemeine Regel für alle deutschen Samenbanken ableiten. Wenn du einen eigenen Spender über eine Samenbank einbinden möchtest, lass dir vorher konkret erklären, welche Untersuchungen dort durchgeführt werden, welche Quarantäne- und Freigaberegeln für deinen Fall gelten und wann du die Proben tatsächlich für deine Behandlung nutzen kannst.
Auch die rechtliche Situation eines bekannten Privatspenders, der über eine Samenbank eingebunden wird, würde ich immer für das konkrete Modell prüfen lassen. Die Cryobank München weist selbst darauf hin, dass beim Exklusivspender rechtlich nicht jede Frage abschließend geklärt ist.
Dänische Samenbanken waren schon deutlich früher sichtbar auf alleinstehende Frauen eingestellt als viele Anbieter in Deutschland. Auch ich bin damals zu allererst auf den dänischen Webseiten gelandet.
Der Unterschied liegt heute aber nicht nur in der größeren Spenderauswahl.
Auch die Art, wie du auswählst, unterscheidet sich.
Bei den großen dänischen Banken bekommst du häufig einen umfangreichen Onlinekatalog, viele Filter und ausführliche Profile.
Deutschland: „Für Deutschland geeignet“ heißt nicht automatisch, dass deine Klinik die Probe akzeptiert.
Lagerung: Bleiben deine Halme zunächst in Dänemark, rechne Lagerkosten und die für dich geltende Mehrwertsteuer mit ein.
Pregnancy Slot: Bei einigen Banken kommt ein verpflichtender Familien- bzw. Schwangerschaftsplatz zum Samenpreis hinzu.
Die Born Donor Bank, früher SellmerDiers, bietet einen umfangreichen Onlinekatalog mit ausführlichen Spenderprofilen. Neben medizinischen Informationen findest du dort unter anderem Angaben zur Persönlichkeit, Familiengeschichte und zum Hintergrund des Spenders.
Besonders transparent ist das weltweite Familienlimit: Jeder Spender wird als MAX 25 oder MAX 75 geführt. Diese Grenze wirkt sich auch auf den Preis aus. Zusätzlich brauchst du einen verpflichtenden Pregnancy Slot. Born bietet außerdem Modelle mit noch niedrigeren Familienlimits bis hin zur Exklusivität an.
Weitere Besonderheiten: Der verpflichtende Pregnancy Slot kostet 350 € und wird beim Kauf automatisch hinzugefügt. Für bei Born eingelagerte, ungenutzte Proben ist innerhalb von 24 Monaten ein Rückkauf zu 75 % des Netto-Kaufpreises möglich; Lagergebühren werden nicht erstattet. Die Lagerung kostet 107,10 € für 6 Monate, 202,30 € pro Jahr bzw. 499,80 € für 3 Jahre. Neben MAX 25 und MAX 75 bietet Born auch Spender mit niedrigeren Familienlimits bis hin zur Exklusivität an; entsprechende Exklusivpakete liegen aktuell bei etwa 24.000–38.000 €.
Cryos hat einen der größten Spenderkataloge in diesem Vergleich. Du kannst nach zahlreichen Merkmalen filtern und je nach Spender sehr unterschiedliche Profilinformationen einsehen.
Anders als bei vielen anderen Samenbanken gibt es inzwischen keinen einheitlichen Preis je MOT-Stufe. Der Preis unterscheidet sich je nach Spender und Produktvariante. Auch Profilart, Nachfrage und Verfügbarkeit spielen bei der Preisgestaltung eine Rolle. Spender mit Erwachsenenfoto liegen dabei häufig deutlich höher.
Für Deutschland wichtig: Ein DE-Standard bedeutet nicht automatisch, dass deine Klinik den konkreten Spender akzeptiert. Lass deshalb Spender und Probenart vor der Bestellung bestätigen.
Auch beim Familienlimit lohnt sich ein Blick ins einzelne Profil. Für einen Teil der Spender weist Cryos inzwischen mit WQR15 oder WQR50 ein weltweites Limit von 15 beziehungsweise 50 Familien aus.
Weitere Besonderheiten: Cryos arbeitet inzwischen mit dynamischen Preisen: Auch bei gleicher MOT-Stufe und gleichem Profiltyp können sich die Preise je nach Spender deutlich unterscheiden. Erwachsenenfotos können den Preis zusätzlich erhöhen. Die Lagerung kostet aktuell 169 € für 6 Monate, 263 € pro Jahr bzw. 656 € für 3 Jahre, jeweils zuzüglich der geltenden dänischen MwSt. Für ungenutzte, bei Cryos eingelagerte Proben gilt eine gestaffelte Rückgaberegelung: innerhalb von 14 Tagen bis zu 100 %, danach abhängig von der Lagerdauer weniger. Zusätzlich sind bei bestimmten Spendern Quotenreservierungen sowie weltweite oder exklusive Familienlimits verfügbar.
Donor Network arbeitet mit ausführlichen Spenderprofilen. Je nach Spender findest du unter anderem Fotos sowie Angaben zur Persönlichkeit und zum persönlichen Hintergrund.
Praktisch: Nach der kostenlosen Registrierung kannst du die vollständigen Spenderprofile einsehen. Bei entsprechend ausgestatteten Profilen gehören dazu auch Erwachsenenfotos, ohne dass du dafür zusätzlich einen Profilzugang kaufen musst.
Eine Besonderheit ist die verpflichtende Schwangerschaftsquote. Sie kommt zusätzlich zum Preis des Halms hinzu. Außerdem bietet Donor Network regionale und weltweite Exklusivmodelle an.
Seit 2026 vertreibt Donor Network auch Spender der US-amerikanischen Fairfax Cryobank. Bei vielen aktuell für Deutschland angebotenen Profilen handelt es sich deshalb um Fairfax-Spender, die über die dänische Plattform bestellt werden können.
Weitere Besonderheiten: Die verpflichtende Schwangerschaftsquote kostet aktuell 687,50 € und kann beim Kauf nicht abgewählt werden. Sie wird endgültig nur fällig, wenn ein Kind geboren wird; andernfalls wird sie nach den Bedingungen der Samenbank erstattet. Die ersten 30 Tage Lagerung nach dem Kauf sind kostenlos, danach kostet sie beispielsweise 128,75 € für 6 Monate bzw. 210 € pro Jahr, jeweils zuzüglich dänischer MwSt. Für ungenutzte eingelagerte Proben gilt eine gestaffelte Rückkaufregelung, die mit zunehmender Lagerdauer sinkt. Profilzugang: Die vollständigen Spenderprofile sind nach Registrierung einsehbar; bei entsprechend ausgestatteten Profilen sind auch Erwachsenenfotos enthalten. Bei vielen für Deutschland verfügbaren Profilen handelt es sich inzwischen um Fairfax-Spender.
Die European Sperm Bank, früher Nordic Cryobank und heute European Sperm Bank by Fertio, gehört zu den großen dänischen Anbietern und hat inzwischen auch einen Standort in Hamburg.
Nach der kostenlosen Anmeldung kannst du selbst durch einen umfangreichen Spenderkatalog stöbern. Die Preise sind nach MOT-Stufen gestaffelt und damit vergleichsweise leicht nachvollziehbar.
Zusätzlich zu nationalen Vorgaben arbeitet die ESB mit weltweiten Familienlimits. Bei der Mehrheit der Spender liegt die Grenze bei maximal 75 Familien, daneben gibt es Spender mit niedrigeren Limits.
Weitere Besonderheiten: Die Preise sind fest nach MOT-Stufen gestaffelt: aktuell 1.184,05 € für MOT 5+, 1.273,30 € für MOT 10+ und 1.368,50 € für MOT 20+. Die Lagerung im CryoStorage kostet 20 € pro Monat bei mindestens 3 Monaten bzw. 200 € pro Jahr, jeweils zuzüglich der geltenden dänischen MwSt. Für ungenutzte, im Depot eingelagerte Halme können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 75 % der Spermakosten zurückerstattet werden. Wenn du denselben Spender später für ein Geschwisterkind nutzen möchtest, solltest du frühzeitig Proben reservieren.
Auch in Deutschland musst du inzwischen nicht mehr lange suchen, bis du Samenbanken findest, die ausdrücklich mit Singlefrauen arbeiten.
Was sich stärker unterscheidet, ist die Spenderauswahl.
Manche Samenbanken lassen dich weitgehend selbst stöbern. Andere stellen dir nach deinen Kriterien eine kleine Vorauswahl zusammen.
Und genau das würde ich nicht als besser oder schlechter bewerten.
Es kommt darauf an, womit du dich wohler fühlst.
Bei der Berliner Samenbank stöberst du nicht selbst durch einen öffentlichen Spenderkatalog. Du gibst zunächst deine Wünsche und Kriterien an und erhältst anschließend eine individuelle Auswahl passender Spender. Für deine Favoriten kannst du weitere Profilinformationen und, sofern vorhanden, Kinderfotos einsehen.
Auch das Preismodell unterscheidet sich von vielen internationalen Banken: Es gibt keine Grundgebühr und keine MOT-Stufen. Eine Probe entspricht der Menge für eine Behandlung, wobei für IUI/IVF und ICSI unterschiedliche Preise gelten.
Weitere Besonderheiten: Die Reservierung einer Samenprobe kostet 100 € pro Halbjahr. Ein erweitertes Spenderprofil kostet 55 €, Gespräch bzw. Fotoeinsicht 100 €. Optional wird ein Gen-Matching für 1.200 € angeboten. Eine private Exklusivspende mit eigenem Spender ist auf Anfrage möglich.
Bei der Cryobank München läuft die Spenderauswahl persönlich begleitet statt über einen großen öffentlichen Katalog. Gemeinsam mit der Samenbank klärst du, welche Merkmale dir wichtig sind und welche Spender dazu passen könnten.
Singlefrauen werden ausdrücklich behandelt, eine Garantieperson verlangt die Samenbank inzwischen nicht mehr. Die einmalige Grundgebühr gilt für den Weg mit der Samenbank bis zur Geburt deines Kindes.
Weitere Besonderheiten: Erstgespräch ca. 100–170 €. Reservierung und Lagerung von bis zu 6 Straws für 1 Jahr: 400 €. Eigener privater Spender: Einen Mann, den du bereits kennst, kann die Cryobank München als Exklusivspender medizinisch untersuchen und seine Proben ausschließlich für dich einlagern. Die Proben können anschließend dort genutzt oder in dein Kinderwunschzentrum transportiert werden; Kosten und Ablauf dafür direkt bei der Samenbank erfragen.
Einen großen Onlinekatalog mit Fotos, Ausbildung oder Hobbys gibt es bei Cryostore bewusst nicht. Stattdessen erfolgt die Spenderauswahl über ein ärztlich begleitetes Matching, bei dem deine gewünschten Merkmale berücksichtigt werden.
Eine Portion enthält mindestens 2 Millionen bewegliche Spermien. Cryostore nennt zur Orientierung zwei Portionen für eine Insemination oder IVF und eine für ICSI. Die Proben werden überwiegend nativ, also ungewaschen, gelagert und können nach dem Auftauen in der Klinik aufbereitet werden. Deshalb sagt der Preis von 372 € pro Straw allein noch wenig über die Kosten eines Behandlungsversuchs aus.
Weitere Besonderheiten: Nach dem Kauf lagert Cryostore die Proben bis zu 30 Tage kostenlos, danach kostet die Lagerung 45 € pro Monat. Eine Reservierung für bis zu 6 Portionen über 12 Monate kostet 297,50 €.
Auch die Erlanger Samenbank arbeitet nicht mit einem frei zugänglichen Onlinekatalog. Du reichst zunächst deine Unterlagen und Wünsche ein und bekommst anschließend mehrere passende Spenderprofile vorgeschlagen, aus denen du auswählst.
Eine Probe kostet aktuell 700 Euro und entspricht der Menge für eine Behandlung. Eine zusätzliche Grundgebühr gibt es nicht. Die Samenbank begrenzt einen Spender vertraglich auf maximal 15 Familien.
Weitere Besonderheiten: Für den Erstbezug können maximal 3 Proben gleichzeitig bestellt werden. Nach einer ärztlich bestätigten klinischen Schwangerschaft kannst du weitere Proben desselben Spenders nachbestellen, sofern noch welche verfügbar sind; gleichzeitig dürfen maximal 3 Proben für dich vorgehalten werden. Die Lagerung erfolgt in deiner behandelnden Praxis.
Bei der SEJ Samenbank Berlin erfolgt die Spenderauswahl persönlich über die Samenbank. Sie arbeitet mit einem eigenen Spenderpool und unterstützt auf Wunsch außerdem die Vernetzung von Halbgeschwisterfamilien.
Wichtig für den Preisvergleich: SEJ verkauft keine einzelnen Straws, sondern Bundles aus drei Straws, die zusammen mindestens 5 Millionen bewegliche Spermien enthalten. Je nach Vorgabe deiner Klinik kann mehr als ein Bundle nötig sein. Zusätzlich fällt eine einmalige Grundgebühr an. Auch die Nutzung eines eigenen privaten Spenders ist möglich.
Weitere Besonderheiten: Für ein späteres Geschwisterkind können Proben desselben Spenders reserviert werden. Die Lagerung kostet 59,50 € pro Straw und Jahr. Eigener privater Spender: Für Analysen, Kryokonservierung und Lagerung berechnet die SEJ ca. 1.400 € brutto. Pro Auslieferung fallen zusätzlich 150 € sowie die jeweiligen Transportkosten an.
Bei der SpermBank Germany erfolgt die Spenderauswahl über einen Kriterienbogen. Anschließend erhältst du eine Vorauswahl passender Spender.
Angeboten werden unter anderem bereits gewaschene RTU-Proben, die für die Behandlung vorbereitet sind. Eine Grundgebühr gibt es nicht. Zusätzlich bietet die Samenbank ein eigenes Modell für einen bereits bekannten privaten Spender an.
Weitere Besonderheiten: Eine Langzeitlagerung wird für Halme angeboten, die für ein späteres Geschwisterkind reserviert werden. Sie kostet aktuell 190 € pro Halm und 6 Monate. Privatspende zur alleinigen Nutzung: Du kannst einen eigenen, bekannten Spender über die SpermBank Germany medizinisch untersuchen und seine Proben ausschließlich für dich einfrieren lassen. Die Ejakulatanalyse kostet zunächst 175 €. Für geeignete Proben liegt die Mindestabnahme bei 3 RTU-Halmen bzw. 6 NF-Halmen für insgesamt 2.400 €; der Transport kostet jeweils 200 €. Je nach Ergebnis der Probe können zusätzliche Labor- oder Analysekosten entstehen.
Die 77 35 Kryobank in Hamburg setzt auf eine persönlich begleitete Spenderauswahl statt auf einen großen öffentlichen Onlinekatalog. Nach der Beratung werden gezielt drei passende Spender vorgeschlagen, orientiert an Merkmalen wie Phänotyp, Persönlichkeit und deinen eigenen Prioritäten.
Eine weitere Besonderheit: Die Kryobank beschränkt den Vertrieb ihrer Spendersamen auf Deutschland und gibt an, die Geburten pro Spender im Blick zu behalten, um starke regionale Häufungen möglichst zu vermeiden.
Weitere Besonderheiten: Die Behandlung kann über die Partnerklinik Kinderwunsch Valentinshof oder eine andere Kinderwunschklinik deiner Wahl erfolgen. Den fachgerechten Transport zur Klinik kann die 77 35 Kryobank organisieren.
Fairfax Cryobank ist die US-Samenbank in diesem Vergleich und fällt vor allem durch ihre sehr ausführlichen Spenderprofile auf. Je nach Spender findest du unter anderem medizinische Informationen, Fotos, Audioaufnahmen, Essays und Einschätzungen von Mitarbeitenden.
Wenn du dich in Deutschland behandeln lässt, solltest du vor dem Kauf prüfen lassen, ob deine Klinik den konkreten Spender und die gewünschte Probe verwenden kann.
Seit 2026 sind ausgewählte Fairfax-Spender außerdem über die dänische Plattform Donor Network erhältlich. Damit gibt es für manche Spender zwei mögliche Bestellwege, die du auch preislich miteinander vergleichen kannst.
Weitere Besonderheiten: Viele grundlegende Spenderinformationen sind kostenlos einsehbar, für zusätzliche Profilinhalte bietet Fairfax kostenpflichtige Zugänge und Einzeloptionen an. Der erweiterte Profilzugang für 90 Tage kostet aktuell je nach Paket 109 €, 149 € oder 499 €. Für den Versand im Stickstofftank fällt eine erstattbare Tankkaution von 975 USD an. Seit 2026 sind ausgewählte Fairfax-Spender zusätzlich über Donor Network erhältlich. Wenn dein Wunschspender dort ebenfalls verfügbar ist, lohnt sich deshalb ein Vergleich von Preis, Versand und weiteren Pflichtkosten beider Bestellwege.
Wenn du nur eine Sache aus diesem umfangreichen Beitrag mitnimmst, dann bitte nicht: „Bank X kostet 200 Euro weniger als Bank Y.“
Nimm lieber diese Reihenfolge mit:
1. Kläre deine Kinderwunschklinik. Mit welchen Samenbanken arbeitet sie bereits, und kann sie grundsätzlich auch Proben anderer Samenbanken verwenden?
2. Kläre deine Behandlung. IUI, IVF oder ICSI beeinflussen, welche Probe du überhaupt brauchst.
3. Lass dir die benötigte Samenqualität nennen. Frag nach der erforderlichen Zahl beweglicher Spermien und nicht nur nach „MOT“.
4. Prüfe den konkreten Spender. Gerade bei ausländischen Banken würde ich mir bestätigen lassen, dass deine Klinik ihn tatsächlich verwenden kann.
5. Schau auf das Familienlimit. Und frag dabei ausdrücklich, ob es national oder weltweit gilt.
6. Prüfe Schwangerschaftsquoten und andere Pflichtkosten. Sie können den tatsächlichen Preis erheblich verändern.
7. Denk an ein mögliches Geschwisterkind. Wenn dir derselbe biologische Spender für mehrere Kinder wichtig wäre, informiere dich früh über Reservierung und Lagerung.
8. Rechne erst danach die Gesamtkosten aus. Dann vergleichst du nicht mehr nur bunte Preise in verschiedenen Onlineshops.
Du vergleichst das, was für dich am Ende entscheidend ist:
Was brauche ich für meine konkrete Behandlung, was kostet es insgesamt und welche Möglichkeiten bleiben meinem Kind später offen?
Genau an diesem letzten Punkt setzt die folgende Übersicht an. Sie nimmt dir Schritt 8 noch nicht ab – deine echten Gesamtkosten hängen von deiner Behandlung, deiner Klinik und deiner Versuchszahl ab. Aber sie zeigt dir die eine Sache, die in keinem Onlineshop nebeneinander steht: was die Samenprobe selbst pro Versuch kostet – und warum der günstigste Halmpreis nicht automatisch der günstigste Weg ist.
Ein kurzer Hinweis vorab, damit die Zahlen richtig gelesen werden: Wo ich günstige Portionen auf eine vergleichbare Spermienmenge hochrechne, ist das eine Vergleichsgröße, keine Kaufvorgabe. Wie viele bewegliche Spermien für deine Behandlung sinnvoll sind, entscheidet deine Klinik.
| Samenbank | Einheit | Bewegliche Spermien / Portion | Preis pro Einheit | Preis je 10 Mio. motile Spermien 1 | Grundgebühr & Versand (DE) |
|---|---|---|---|---|---|
| Cryobank München 🇩🇪 | Straw · 0,5 ml | MOT 10–20 · 1 Straw = 1 IUI | 499,80 € · ab 7. Versuch 452,20 € | 499,80 € | Grundgebühr 995 € · Versand 445 € |
| Erlanger Samenbank 🇩🇪 | 1 Probe = 1 Behandlung | reicht für 1 Behandlung (keine MOT-Stufe) | 700,00 € | 700,00 € | keine Grundgebühr · Versand 178,50 € |
| SpermBank Germany 🇩🇪 | RTU-Halm · 0,3 ml (gewaschen) | MOT ≥ 20 (~10 Mio.) | 800,00 € | 800,00 € | keine Grundgebühr · Versand 200 € (+ Matching 50 € + Bearbeitung 50 €) |
| Cryos International 🇩🇰 3 | Halm · 0,5 ml | MOT 20 (~10 Mio.) | ca. 1.014–1.278 € (dynamisch) | ca. 1.014–1.278 € | keine Grundgebühr · Versand 393,89 € |
| Berliner Samenbank 🇩🇪 | 1 Probe = 1 Behandlung | Menge für 1 Behandlung (kein MOT) | 1.130,50 € (IUI/IVF) · 700 € (ICSI) | 1.130,50 € | keine Grundgebühr · Versand 300 € / 180 € Berlin |
| Born Donor Bank 🇩🇰 2 | Halm · MOT 20+ (MAX 75) | ~10 Mio. (MOT 20) | 1.151,92 € | 1.151,92 € | keine Grundgebühr · Versand 362,95 € |
| Donor Network 🇩🇰 2 | Halm · MOT 20 · ID-Release | ~10 Mio. (MOT 20) | 1.200,00 € | 1.200,00 € | keine Grundgebühr · Versand 368,75 € |
| European Sperm Bank 🇩🇰 | Halm · MOT 20+ | ~10 Mio. (MOT 20) | 1.368,50 € | 1.368,50 € | keine Grundgebühr · Versand 374,85 € |
| Fairfax Cryobank 🇺🇸 4 | Vial · 0,5 ml | Premium · 10 Mio. | 1.645,00 € | 1.645,00 € | keine Grundgebühr · Versand 325 € |
| Cryostore Essen 🇩🇪 | Straw · 0,3 ml | 2 Mio. je Straw | 372,00 € / Straw | ~1.860,00 € | keine Grundgebühr · Versand 120 € (+ 65 €) |
| Samenbank Berlin (SEJ) 🇩🇪 5 | Auslieferung = 3 Straws (≥ 5 Mio.) | ≥ 5 Mio. je Auslieferung | 287,30 € Berlin / 347,30 € außerhalb | Sonderfall 5 | Grundgebühr 1.977 € · Transport 100–152 € |
1 Preis je 10 Mio. motile Spermien ist eine Vergleichsgröße wie ein Grundpreis: der Portionspreis, hochgerechnet auf rund 10 Mio. bewegliche Spermien (Richtwert vieler Kliniken für eine IUI). Kein Muss – auch mit weniger lässt sich inseminieren, dann ist die Chance pro Versuch statistisch geringer, ohne Garantie. Was deine Behandlung braucht, entscheidet die Klinik (IVF/ICSI oft weniger). Gezeigt sind nur die Samenkosten; Medikamente, Behandlung und Klinik kommen separat dazu.
2 Born und Donor Network berechnen zusätzlich einen verpflichtenden Pregnancy Slot bzw. eine Quote (Born 350 €, Donor Network 687,50 €).
3 Cryos: dynamische Preise, je nach Spender, Profil und Verfügbarkeit.
4 Fairfax: zusätzlich erstattbare Tank-Kaution 975 USD.
5 SEJ (Sonderfall): feste Auslieferung aus 3 Straws (≥ 5 Mio.) inkl. Behälter, 287,30 € Berlin / 347,30 € außerhalb. Ein Einzel-Straw-Preis fehlt und die Menge liegt unter 10 Mio. – deshalb nicht auf denselben Grundpreis normierbar und bewusst separat gestellt.
Dänische Samenbanken listen netto; gezeigt sind Bruttopreise inkl. 19 % dt. MwSt. No-ID-Spender nur bei Behandlung im Ausland. Sortiert nach Preis je 10 Mio. (SEJ zuletzt). Stand 08/2026 – vor der Bestellung je Samenbank prüfen.
Nicht in der Tabelle: Die 77-35 Kryobank nennt Preise nur auf Anfrage. Damit die Übersicht auf nachvollziehbaren Zahlen bleibt, ist sie bewusst nicht aufgenommen.
Der SoloFinanzen-Kosten-Kompass
Ganz schön viele Zahlen, oder?! Deswegen arbeite ich intensiv an meinem interaktiver Kosten-Kompass für dich. Exklusiv für Singlefrauen mit Kinderwunsch und werdende Solomütter. Ein Tool, das dir in wenigen Klicks zeigt, was dein Weg realistisch kosten wird – und welche Kombinationen aus Samenbank und Klinik überhaupt für dich in Frage kommen. Ich gebe Bescheid, sobald er live ist. Psssst, wenn du bereits meinen Newsletter abonniert oder eine meiner 0€-Checklisten hast, informiere ich dich automatisch per Mail, sobald der Rechner verfügbar ist.
Eine eindeutige Gewinnerin gibt es in diesem Vergleich nicht.
Und das finde ich inzwischen sogar ganz beruhigend.
Vielleicht möchtest du jedes Spenderprofil selbst durchsuchen und möglichst viel über die Männer erfahren.
Andere Frauen hingegen sind heilfroh, wenn ihnen eine Samenbank nach ihren Kriterien fünf passende Spender vorschlägt und die restlichen 300 gar nicht erst im Kopf einziehen.
Für dich kann wiederum das weltweite Familienlimit entscheidend sein. Oder du hast bereits einen privaten Spender und suchst eine Samenbank, die ihn medizinisch begleitet und seine Proben für dich einlagert.
Und manchmal entscheidet am Ende etwas sehr Unromantisches: das Budget.
Eine Frage, die mir in Gesprächen mit Frauen immer wieder begegnet: Warum sehen dänische Samenbanken so viel einfacher aus als die deutschen Samenbanken?
Kurze Antwort: wegen der Preistransparenz und des offenen Onlinekatalogs. Das ist ein echter Vorteil – vor allem wenn du erst einmal verstehen willst, was Spenderprofile überhaupt enthalten.
Was dabei leicht verloren geht: Bei deutschen Samenbanken ist kein Katalog kein Nachteil. Er ist ein anderes Modell. Du bekommst eine Vorauswahl, dafür weniger Entscheidungsdruck. Welcher Weg sich besser anfühlt, ist wirklich eine Frage des eigenen Stils – nicht der Qualität.
Manchmal hilft es, mit einem einzigen Merkmal anzufangen. Einer Augenfarbe. Einer Körpergröße. Nicht weil das der wichtigste Faktor wäre – sondern weil es die Auswahl auf eine machbare Anzahl von Profilen bringt, bei der man überhaupt erst anfangen kann zu vergleichen. Von dort aus wird Schritt für Schritt klarer, was einem darüber hinaus wichtig ist.
Was zu dir passt, hängt deshalb nicht nur davon ab, welche Samenbank die günstigste Probe verkauft.
Entscheidend ist das Gesamtpaket aus Behandlung, Spenderauswahl, Kosten, Familienlimit, rechtlicher Absicherung und den Informationen, auf die dein Kind später zugreifen kann.
Falls du noch am Anfang stehst, können dir ein paar konkrete Fragen weiterhelfen:
Keine dieser Fragen hat eine richtige Antwort. Aber jede davon bringt dich etwas weiter als der direkte Vergleich zwischen zwei Halmpreisen.
Und genau deshalb würde ich nie mit dem Spenderkatalog beginnen.
Erst Klinik. Dann Anforderungen. Dann Samenbank. Dann Spender.
Das spart dir im besten Fall Geld.
Vor allem aber erspart es dir, dich mühsam auf einen Spender festzulegen, nur um anschließend festzustellen, dass du ihn für deine Behandlung gar nicht nutzen kannst.
Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts- oder Medizinberatung. Preise, Verfügbarkeiten und Lieferbedingungen ändern sich – bitte immer direkt bei der jeweiligen Bank gegenchecken.
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[…] Sperma bestellt Annabelle bei einer Samenbank. Die hat sie mit Hannas Liste auf solomamapluseins.de ausgesucht. Sie hat sich für Sellmer/Diers entschieden. Anette Sellmer und Liza Diers haben viel […]
[…] dir verlangt werden, darauf, wer dein behandelnder Arzt oder deine Ärztin ist, darauf, von welcher Samenbank du Spendersamen bestellst und so weiter. Es gibt also unfassbar viele […]
[…] Ausgesucht hat Annabelle die Samenbank natürlich in Hannas hervorragend recherchiertem Artikel Samenbanken für Singles. SellmerDiers wird von zwei Frauen geführt, Anette Sellmer und Liza Diers, beide mit viel […]
Hallo liebe Hanna,
total spannend, interessant und hilfreich deine Artikel zu lesen.
Sag mal, hab ich es richtig verstanden Heiminsemination mit Samenbank ist seit 2018 nicht mehr möglich oder?
Liebe Grüße
Rike
Liebe Rike,
ja, das hast du richtig verstanden. Bis Mitte Oktober 2021 funktionierte das zwar noch über Umwege bei der SellmerDiers-Samenbank, jetzt aber leider auch nicht mehr.
Viele Grüße
Hanna
Hallo eine Frage geht das auch wenn ma in Österreich wohnhaft ist??
Danke für die info
Liebe Amina,
ja, das kannst du auch machen, wenn du in Österreich wohnst. Allerdings kann die Behandlung dort leider (bisher) noch nicht stattfinden, da es bislang nicht erlaubt ist.
Du kannst aber als Österreicherin auch in Deutschland, Dänemark oder woanders deine Behandlung durchführen lassen. Alternativ käme auch die Heiminsemination in Frage.
Liebe Grüße
Hanna